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Aktuelles / Presse

Pressemitteilung

Positive Nachrichten in Krisenzeiten für Waldbesitzer

Orkan Sabine, Covid-19 Pandemie und die daraufhin verordnete Ausgangsbeschränkung wirbeln einerseits unsere Wälder und die Welt durcheinander, andererseits wird unsere Welt gerade verlangsamt. Der Holzmarkt leidet ebenfalls unter den Auswirkungen der aktuellen Lage. In diese Zeit voller schlechter Nachrichten fiel die Ankündigung einer nicht unattraktiven neuen Förderung für die Waldbewirtschaftung.

Trotz der Ausgangsbeschränkungen ist es den Waldeigentümern, der WBV Westallgäu und den Forstunternehmern möglich im Wald zu arbeiten und sich um die Aufarbeitung der Orkanschäden zu kümmern und die Wiederaufforstung betroffener Flächen durchzuführen. Allerdings haben sie auch dafür zu sorgen, dass die persönlichen Sicherheitsvorkehrungen – sowohl der Infektionsschutz als auch der Schutz vor Unfällen bei der Waldarbeit – getroffen werden.

Die neue Förderung der Waldbewirtschaftung ist seit 01. März in Kraft und hat neben dem einen oder anderem neuen Fördertatbestand vor allen Dingen neue, deutlich erhöhte Fördersätze gebracht.
Aktuell gibt es Fördermittel für die Wiederaufforstung und für die insektizidfreie Bekämpfung des Borkenkäfers. Gerade letztere ist wichtig, um der erwarteten Massenvermehrung des Borkenkäfers entgegen zu wirken und dabei den Einsatz von Insektiziden so gering wie möglich zu halten. Dennoch wird es im einen oder anderen Fall unausweichlich bleiben, dass die Holzpolter mit Insektiziden behandelt werden müssen, da die Holzabfuhr – auch Corona bedingt – sich verzögern wird. Der Rundholzholzpreis ist auf niedrigem Niveau, aber noch deutlich über dem „Brennholzpreis“.
Bei der Förderung der insektizidfreien Borkenkäferbekämpfung werden Maßnahmen wie beispielsweise die händische oder maschinelle Entrindung oder das Verbringen auf Zwischenlager gefördert. Die 10.-€/fm für das Verbringen auf Zwischenlager sind gedacht um die Kosten für den gebrochenen Transport zu decken. Der Waldeigentümer hat somit keine weiteren belastenden Kosten zu tragen. Er spart sich dafür die Kosten für die Insektizidbehandlung.

Förderanträge nehmen die zuständigen Revierleiter auf. Die Zuständigkeiten und Kontaktdaten finden sie u.a auf unserer Homepage www.wbv-westallgaeu.de.
Die Anfuhr des Holzes auf das Zwischenlager wird von der WBV Westallgäu organisiert. Eine Selbstanfuhr auf unsere Lagerplätze ist nicht möglich.

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